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Einsätze 2010: |
| Brandeinsätze: |
35 |
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| Hilfeleistungen: |
46 |
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| FEZ-Besetzungen: |
23 |
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Letzte Aktualisierung: |
| 31.08.2010 |
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Die Verbandsgemeinde Dierdorf Feuerwehren der VG
Die Verbandsgemeinde Dierdorf ist eine von acht
Verbandsgemeinden im Landkreis Neuwied, zu der die Stadt Dierdorf und die
Ortsgemeinden Großmaischeid, Isenburg, Kleinmaischeid, Marienhausen und Stebach
gehören.
Die rd. 11.500 Einwohner zählende Verbandsgemeinde Dierdorf
liegt beiderseits der Bundesautobahn Köln-Frankfurt (A 3) und verfügt
über eine eigene Anbindung. Sie ist wegen der verkehrsgünstigen Lage im Fadenkreuz
der A 3 - B 413 - L 267 gut zu erreichen.
Das Gebiet der Verbandsgemeinde Dierdorf umfasst
eine Fläche von 6.580 ha.
Etwa die Hälfte davon liegt im Naturpark Rhein-Westerwald. Seiner
erdgeschichtlichen Entstehung nach ist der Bereich der Verbandsgemeinde
deutlich zweigeteilt. Der südliche Teil ist dem Rheinischen Westerwald
zuzuordnen, während die im Norden anschließende Dierdorfer Senke den
Westerwälder Hochflächen zugerechnet wird. (Höhenlage 107 m bis 352 m über NN).
Geologisch zählt die Verbandsgemeinde zum rechtsrheinischen Schiefergebirge.
Das frühere Amt Dierdorf hatte über 1 1/2
Jahrhunderte hinweg den gleichen Zuschnitt mit den zehn Gemeinden Dierdorf,
Brückrachdorf, Elgert, Giershofen, Großmaischeid, Isenburg, Kausen,
Kleinmaischeid, Stebach und Wienau. Die durch die kommunale Gebietsreform
zwischen 1969 und 1974 teils durch Gesetz und teils auf freiwilliger Basis
erfolgte Auflösung der Gemeinden Brückrachdorf, Elgert, Giershofen, Wienau und
Kausen sowie deren Eingliederung in die Stadt Dierdorf bzw. in die Ortsgemeinde
Großmaischeid und die Eingliederung der vorher dem Unterwesterwaldkreis angehörenden
Gemeinde Marienhausen hat zu dem heutigen Stand geführt.
Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Dierdorf
Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Dierdorf gliedert sich in sechs Einheiten und die Jugendfeuerwehr.
Feuerwehren sind in der Stadt Dierdorf, dem Stadtteil
Dierdorf-Elgert sowie den Gemeinden Großmaischeid, Großmaischeid-Kausen,
Kleinmaischeid und Marienhausen aufgestellt.
Gemäß einer Gefahrenbeurteilung wurde unter Einhaltung der
Einsatzgrundzeit die VG Dierdorf in zwei Ausrückebereiche eingeteilt.
Zum Ausrückebereich „Nord“ zählen die Stadt Dierdorf mit
ihren Stadtteilen und die Gemeinde Marienhausen.
Die Risikobewertung gem. Feuerwehrverordnung
Rheinland-Pfalz erfolgt nach:
| Brandgefahren : |
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B 3 |
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Technische Gefahren : |
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H 3 |
| Gefahren durch Gefahrstoffe : |
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G 2 |
| Gefahren durch radioaktive Stoffe : |
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R 2 |
| Gefahren auf / durch Gewässer : |
|
W
2 |
In den Ausrückebereich fallen unter anderem 20
Streckenkilometer der A 3, die B 413 Hachenburg – Bendorf, ein Krankenhaus, ein
Seniorenwohnheim, ein Landeplatz, zahlreiche Gewerbebetriebe sowie der
Innenstadtbereich von Dierdorf mit zum Teil mittelalterlicher Bausubstanz.
Die Gemeinden Großmaischeid, Kleinmaischeid, Isenburg und
Stebach bilden den Ausrückebereich „Süd“.
Die Risikobewertung erfolgt nach:
| Brandgefahren : |
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B 2 |
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Technische Gefahren : |
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H 2 |
| Gefahren durch Gefahrstoffe : |
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G 1 |
| Gefahren durch radioaktive Stoffe : |
|
R 1 |
| Gefahren auf / durch Gewässer : |
|
W
1 |
In dem Ausrückebereich, durch den die B 413 ebenfalls
verläuft, sind zahlreiche Gewerbebetriebe angesiedelt.
Der mittelalterlichen Ortsmitte von Isenburg gilt eine
besondere Aufmerksamkeit.
Die den Ausrückebereichen zugeteilten Stützpunktfeuerwehren
Dierdorf und Großmaischeid halten den entsprechenden Mindestbedarf an
Feuerwehrfahrzeugen und Sonderausrüstung vor.
Die Gemeinden die nicht von den Stützpunktfeuerwehren in
der Einsatzgrundzeit erreicht werden können, werden durch ihre eigenen bzw.
ortsnahen Feuerwehren betreut. Die Mindestausrüstung richtet sich nach
Einstufung in die Risikoklassen B 1 und T 1.
Als Basisfahrzeuge dienen den Gemeinden nach:
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B 1 und T 1 |
das TSF-W, |
| - |
B 2 und T 2 |
das LF 10/10 und |
| - |
B 3 und T 3 |
das LF 20/24. |
Je nach Alarmstichwort ergänzen sich Einheiten im
Additionsprinzip.
Die VG Dierdorf hält, trotz erkannter Notwendigkeit, keinen
Rüstwagen vor. Die Vorhaltung eines Vorausrüstwagens und die Kombination HLF
16/12 und LF 20/24 mit Seilwinde macht den Rüstwagen entbehrlich. Weitere
Ausrüstung zur Durchführung auch umfangreicher technischer Hilfeleistungen kann
mit einem Mehrzweckfahrzeug mit Ladefläche in Rollcontainern zugeführt werden.
In den 1970iger Jahren stationierte der Landkreis Neuwied
auf Grund der Nähe zur Autobahn einen Gerätewagen Öl und ein Nachschubfahrzeug
bei der Stützpunktfeuerwehr in Dierdorf.
In den 1990er Jahren wurden diese Fahrzeuge durch einen
Gerätewagen Gefahrstoffe, ein Messfahrzeug und ein Mehrzweckfahrzeug ersetzt.
Der 1979 in der Verbandsgemeinde Dierdorf stationierte Einsatzleitwagen des Kreises wurde im Jahr 2009 abgezogen.
Derzeit setzt sich die Ausstattung der Feuerwehr wie folgt
zusammen:
| Feuerwehr VG Dierdorf : |
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| Einsatzleitwagen |
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ELW 1 |
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| Feuerwehr Dierdorf : |
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| Vorausrüstwagen |
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VRW |
Hilfeleistungslöschfahrzeug
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HLF
16/12 |
| Drehleiter mit Korb
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DLK 23/12 n.B. |
| Löschgruppenfahrzeug |
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LF 20/24 |
| Messfahrzeug-Gefahrstoffe |
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MeF-G |
| Gerätewagen-Gefahrgut |
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GW-G 1 |
| Mehrzweckfahrzeug |
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MZF 3 |
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| Feuerwehr Dierdorf-Elgert :
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| Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser |
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TSF-W |
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Feuerwehr Großmaischeid :
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Vorausrüstwagen
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VRW |
| Löschgruppenfahrzeug
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LF
10/10 |
| Tragkraftspritzenfahrzeug
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TSF |
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| Feuerwehr Großmaischeid-Kausen :
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| Tragkraftspritzenfahrzeug |
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TSF |
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Feuerwehr Kleinmaischeid : |
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Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser
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TSF-W |
| Mannschaftstransportfahrzeug
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MTF |
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| Feuerwehr Marienhausen : |
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| Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser |
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TSF-W |
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Die Mannschaftsstärke der Gesamtfeuerwehr beträgt z. Zt.
138 Feuerwehrangehörige wovon vier weibliche Einsatzkräfte sind.
In der Jugendfeuerwehr sind 25 Jugendliche aktiv.
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