| Im März 2005 entschloss sich die Führung der Feuerwehr Dierdorf, zusätzlich zu den planmäßigen Übungen, eine Wochenendausbildung durchzuführen.
Das Übungswochenende, bestehend aus einem Freitag und Samstag, setzt sich aus einem theoretischem Unterricht, und praktischem Teil zusammen. Aufgrund des großen Zuspruchs und der wachsenden Begeisterung in der Mannschaft, wurde die Wochenendausbildung in den folgenden Jahren wiederholt und in den Dienstplan fest aufgenommen.
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Thema des Übungswochenendes am 07.& 08. März 2008:
Einführung von standardisierten Einsatzabläufen.
SER - Standard-Einsatz-Regel -Gebäudebrand -
Der theoretische Unterricht wurde von VG Wehrleiter Andreas Schmidt durchgeführt.
Die einzelnen Gruppen- und Zugübungen wurden von den Gruppen- bzw. Zugführern geleitet.
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'Standart-Einsatz-Regel was ist das?' 'Wieder was neues ?!' 'Brauchen wir so was?!' 'Es ist nichts neues, wir machen dies bereits schon seit mehreren Jahren, wir haben es bis jetzt nur noch nicht aufgeschrieben.'
Mit diesem Worten startete Andreas Schmidt das Ausbildungswochenende.
Am Freitag wurde das Konzept 'Standard-Einsatz-Regel' vorgestellt. Der theoretische Unterricht erfolgte im Feuerwehrgerätehaus anhand einer umfangreichen Präsentation.
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Am Samstag galt es die Theorie in die Praxis umzusetzen. Da das Konzept SER ausführlich in der Theorie durchgegangen behandelt wurde, und die Standards genau definiert waren, wusste jeder welche Aufgabe er hat.
Die Abläufe waren ruhig und funktionierend.
Zunächst basierten die Übungen auf der taktischen Einheit der Löschgruppe wobei verschiedene Übungsziele erreicht werden sollten.
Die Gruppen setzten sich zusammen aus:
1. Gruppe: LF 20/24 und DLK 23/12
2. Gruppe: HLF 16/12 und MZF-L
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Die Szenarien waren unterschiedlich und stellten die Mannschaft immer wieder vor neue Herausforderungen. Angefangen von der Brandbekämpfung über die Menschenrettung bis hin zur Rettung eines verunfallten Atemschutztrupps. Es stellte sich schnell heraus, dass die Abläufe ohne nennenswerte Probleme funktionierten. |
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Nach jeder einzelnen Übung erfolgte eine Aufbereitung in der Gruppe um Abläufe zu verbessern, Ideen einzubringen und eventuelle Fehler zu vermeiden.
Nach der gemeinsamen Mittagspause wurde eine Zugübung durchgeführt.
Hierbei mussten die beiden Gruppen im Zug zusammen vorgehen um letztendlich das Ziel des standardisierten Einsatzablaufes bei Gebäudebränden zu erreichen.
Wie auch bei den einzelnen Gruppenübungen, klappte auch die Zugübung prima. Der Zug arbeitete sehr gut zusammen und zeigte, dass die Standard-Einsatz-Regel bereits gut beherrscht wurde.
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Die Abschlussbesprechung des Übungswochenendes zeigte: 'SER' war ein voller Erfolg. Selbst die Skeptiker in den eigenen Reihen waren überzeugt. Nach der Abschlussbesprechung wurden die Gerätschaften gereinigt und man lies den Tag in einer gemütlichen Runde ausklingen.
Für die Zukunft gilt es weiter auf dem Erlernten aufzubauen. Die folgenden Übungen müssen sich in an den geschaffenen Standards orientieren. Die Einsätze müssen kritisch nach besprochen werden ob die Standards eingehalten wurden und ob sie überhaupt eingehalten werden konnten, immer mit dem Ziel vor Augen ein effizientes und vor allem sicheres Vorgehen der Einsatzkräfte zu erreichen.
Weitere SER, vor allem im Bereich der Verkehrsunfallhilfe, werden folgen.
Die Unterlagen und Unterrichtsvorlagen stehen zur Ansicht und zum Download zur Verfügung.
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