In der Jugend zur Freiwilligen Feuerwehr?
Die Freiwillige Feuerwehr übt nach wie vor eine hohe Anziehungskraft auf die Jugend aus.
In der Stadt freilich gibt es genug andere Aktivitäten, denen man als junger Mensch nachgehen kann. Kinos, Geschäfte, Treffpunkte...es ist immer Leben in der Stadt und so schnell wird einem gerade als junger Mensch nicht langweilig. Anders auf dem Dorf, wo sich abends um sieben Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen. Der Kontakt zu Gleichaltrigen ist auf dem Dorf besonders wichtig, da es nicht so viel Anregung und Freizeitangebote von außen gibt.
Die Freiwillige Feuerwehr übernimmt die Funktion einer Jugendgruppe, ähnlich der Pfadfinder, die Freizeitangebote für Jugendliche bereithält. So geht es nicht in erster Linie um's Feuerlöschen, sondern darum mit Gleichaltrigen in Kontakt zu kommen. Die Organisation bietet zahlreiche Aktivitäten, die von Indiaka spielen, über Sackhüpfen, Besuche im Schwimmbad, bis hin zu Zeltlagern und gemeinsamem Grillen reichen. Auf diese Weise sind die Teenies viel an der frischen Luft und haben Bewegung.
Natürlich werden sie auch spielerisch an den Umgang mit dem Feuer herangeführt.
So lernen die Kiddis zum Beispiel, wie man Feuer löscht, dürfen selbst - natürlich unter Anleitung - probieren und üben und es gibt meist auch einen "Tag der Berufsfeuerwehr", an dem die "echte" Feuerwehr sich vorstellt, man alles besichtigen darf und Erklärungen bekommt, was die richtigen Profis machen und wie man professionell über die Feuerleiter oder mit einem Sprungtuch Menschenleben retten kann.
So bietet die Freiwillige Feuerwehr gerade für die Schulkinder viel Spannung und Abwechslung und ist ein beliebter Treffpunkt, um gemeinsam seine Freizeit zu verbringen.