Geschichte eines Hausbrands

Kleinigkeiten können schlimme Folgen haben


In einer Beziehung geht es drunter und drüber. Glückliche Momente bereiten dem Paar große Freude, doch kleinere Streitigkeiten gehören dazu. Was sich neckt, das liebt sich. Dieses Sprichwort trifft auf viele Menschen zu und deshalb sollte immer ein ruhiger Kopf bewahrt werden. Böse Worte sind nicht so gemeint und rutschten einer Person einfach heraus.
Damit es nicht zu einer Krise innerhalb der Partnerschaft kommt, müssen einige Regeln der Argumentation eingehalten werden. Wenn es ein Problem gibt, sollte sachlich diskutiert werden. Lautes Geschrei hilft keinem weiter und bringt keine sinnvoller Lösung hervor. Eine feste Beziehung hat ihre Höhen und Tiefen, es sollte nur nicht der Kern vergessen werden. Leider geschieht dies in einigen Fällen und der Streit eskaliert. Es kann sogar zu körperlicher Gewalt kommen, nicht immer sind dabei Männer Übeltäter. Frauen schlagen ebenfalls gerne zu, wenn sie ihre Emotionen nicht mehr im Griff haben. Auslöser können Kleinigkeiten wie ein tropfender Wasserhahn sein. Eine Partei steigert sich derart in die Thematik rein, dass sie gar nicht mehr loslassen kann. Natürlich sieht der Gegenpart es nicht ein, über derart Sinnloses zu diskutieren. Als Folge fühlt sich eine Person nicht respektiert und die andere ist genervt.


Töpfe sind hervorragende Wurfgeschosse

Wenn ein Streit eskaliert kann es zu Handlungen kommen, die beide später tief bereuen. Doch im Moment der Tat denkt keiner über die Folgen nach und handelt einfach hirnlos. Ein Wasserglas kann durchaus aus Wut geworfen werden. Mit etwas Glück findet es nicht sein Ziel, sondern landet paar Meter weiter neben dem Streithahn.
Körperverletzungen können durch häusliche Gewalt auftreten und sollten unbedingt vermieden werden. Oft kriegen Kinder den Streit ihrer Eltern mit, was negative Auswirkungen auf ihre Psyche hat. Alleine zum Wohl des Nachwuchses sollten sich die Streithähne zurückhalten. Wer zu aggressiven Handlungen neigt, sollte einfach den Raum verlassen und einen Spaziergang unternehmen. In frischer Luft können die Gedanken geordnet werden und vielleicht hat der Partner mit seiner Kritik nicht ganz Unrecht. Alles ist besser als eine belastende Auseinandersetzung, sie sollte mit Worten und nicht mit Fäusten geführt werden.
Es gilt immer die Ursache des Streits zu ergründen. Wenn ein Mann Alkoholiker ist und nichts gegen seine Sucht unternehmen will, sollte die Frau andere Maßnahmen ergreifen. Auszug oder Androhung der Scheidung sind legitime Mittel, sofern sie ihm zuvor genügend Zeit zur Besserung eingeräumt hatte. Aus Angst vor Streitigkeiten sollen natürlich keine Probleme ignoriert werden. Diese können sich ansonsten aufstauen und in einem Megastreit eskalieren. Trennung und Tränen sind mögliche Folgen und das will keiner.


Streitigkeiten effektiv klären

Wer einen Streit beenden will, muss bestimmte Regeln einhalten. Auch eine negative Auseinandersetzung hat ihre Gesetze und wenn diese nicht eingehalten werden, kommt es zu Folgekonflikten. Damit nach einem Streit nicht die Partnervermittlung aufgesucht werden muss, sollten folgende Punkte beachtet werden.
Es ist stets ruhig und sachlich zu argumentieren. Emotionen sind eine schöne Sache, aber helfen bei der Lösung eines Problems nichts weiter. Das Gleiche gilt für Beleidigungen und sinnlose Einwürfe, die den anderen nur entwürdigen. Am besten sollten alle Punkte vorher auf einem Zettel notiert werden, auch wenn das im ersten Moment komisch klingt. So kann sich der andere den Standpunkt seines Partners durchlesen und versteht ihn ohne Körpersprache besser. Diese kann ein Argument lächerlich aussehen lassen oder den Gesprächspartner reizen.
Wenn es hart auf hart kommt, sollte eine Beratungsstelle aufgesucht werden. Die Mitarbeiten haben Erfahrung mit solchen Fällen und können effektiv weiterhelfen. Wer Geld sparen will kann ein Familienmitglied bitten, die Rolle des Vermittlers zu spielen. Da beide sich oft nicht gegenseitig ausreden lassen, sollte ein Wortkissen eingeführt werden. Nur wer das Kissen in seinen Händen hält, darf sprechen.